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Zweiklassengesellschaft trifft Kinderrechte

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Heidesand

Ein Rezept von Florine Skupina

Heidesand

Zutaten:

250 g Butter
200 g Zucker
Mark einer ½ Vanilleschote
1 Prise Salz
375 g Mehl
Himbeergelee (oder ein anderes Gelee, je nach Wunsch)

Heidesand wird in 3 Tagen zubereitet.

1. Tag: Die Butter bei mittlerer Hitze köcheln, bis sie goldbraun ist und über Nacht kühlen lassen.

2. Tag: Die Butter, das Vanillemark, den Zucker und eine Prise Salz zusammen geben und  mit dem Mixer schaumig schlagen, anschließend das Mehl untermengen. Aus dem Teig 2 Rollen mit dem Durchmesser von ca. 4 cm formen, in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.

3. Tag: Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und währenddessen die Teigrollen in Zeigefinger dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech für 15 min auf mittlerer Schiene, bis sie gold-gelb sind backen. Auf Wunsch können die Kekse, wenn sie noch heiß sind, mit einem Klecks Gelee dekoriert werden.

Guten Appetit!

PoetrySlam Teil 3: Slam doch mal rüber!

von Julia Göttel

Was ist mit dir? Selber zu schreiben ist gar nicht so schwer, nur Mut! Was geht dir durch den Kopf? Was berührt dich? Vielleicht etwas ganz Privates oder irgendein aktuelles Ereignis?
Wenn es dir schwer fällt ein Thema zu finden, Versetzte dich einfach in eine andere Person wie, z.B. deine Oma und erzähle die Geschichte dazu. Lass beim Schreiben deinen Gefühlen freien Lauf, so wird dein Text einzigartig und etwas ganz besonderes, sag was du schon immer einmal sagen wolltest.
Es gibt keine Vorlage und Einschränkungen, benutze einfach deine eigene Sprache und vergiss mal für einen Moment, was dir deine Lehrer über Gedichte beigebracht haben.
Sobald du mit deinem Text zufrieden bist, musst du dir nur noch überlegen, wie du ihn performen willst, auch hier sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt!
Denke über deine Mimik, Gestik und den Klang deiner Stimme nach. Wie kannst du deine Gefühle wohl am besten zum Ausdruck bringen?
Du kannst dabei schreien, lachen, keuchen und flüstern so viel wie du magst!

PoetrySlam Teil 2: Poetry-Slam gibt’s nicht in Krefeld? Pappa La Papp!

von Carina Mischke

Wenn man sich für Poetry-Slam interessiert, kann man auch in Krefeld aktiv werden.

Denn immer am letzten Sonntag des Monats wird im Jules Papp auf der Königsstraße der Papp de la Papp-Slam gefeiert. Teilnehmer kämpfen dort in drei Runden (Vorrunde, Halbfinale, Finale) um den Sieg. Das Publikum wählt per Stimmkarten, wer am Ende das Preisgeld von 50€ und eine ‚Krefelder Kleinigkeit‘, wie es auf der Website heißt, mit nach Hause nehmen darf.

Das ganze Projekt wurde im Jahr 2008 gestartet. Die Premiere fand am 24.02.2008 mit nur vier Teilnehmern statt. Inzwischen hat sich das Projekt herum gesprochen und ist gewachsen. Der Papp ist regelmäßig ausverkauft und Krefeld nominiert nun sogar Teilnehmer zu den deutschsprachigen Slam-Meisterschaften.

Wenn ihr neugierig geworden seid, solltet ihr es euch nicht nehmen lassen einmal den Papp de la Papp-Slam mitzuerleben. Anmelden sollte man sich frühzeitig, denn die Plätze sind schnell weg! Einlass ist ab 18:00 Uhr und das Ganze startet immer um 19:30 Uhr.

Weitere Informationen über die gesamte Veranstaltung, den Moderator und die Location findet ihr unter den Links, die wir für euch zusammen getragen haben.

Außerdem haben wir für euch schon einmal die nächsten Termin, die ihr euch schon einmal dick im Kalender eintragen könnt.

Kommende Termine:

22.2.2015

29.3.2015

 

Links:

Facebook:
https://www.facebook.com/PappSlam

Der Moderator, Johannes Floehr:
http://herrsalami.de/

Veranstalltung:
http://www.myslam.net/de/poetry-slam-calendar/event/12136

Adresse:

Jules Papp
Königstraße 153
47798 Krefeld

PoetrySlam Teil 1: Gedichte mal anders – Jungen Poeten begegnen

von Leonie Böllertz

Vielleicht habt ihr schon von ihr gehört: Julia Engelmann, Schauspielerin, junge Poetin mal anders. Einige kennen sie möglicherweise aus der Fernsehserie „Alles, was zählt“, aber bekannt wurde sie Vielen erst durch ihren Auftritt beim Bremer Slammer Filet, das sie gleich zwei Mal hintereinander gewonnen hat.

Ihr Text „One day“ basiert teilweise auf dem Lied von Asaf Avidan. Sie begeisterte sehr viele Leute, sodass die Aufnahme des Auftritts massenhaft auf Facebook und anderen Plattformen geliked und geteilt wurde.

Es ist dunkel, alle Lichter und Gesichter auf Engelmann gerichtet. Was sie macht, ist sich dem Wettkampf zu stellen, einem Wettkampf unter jungen Dichtern, dem Poetry Slam. Dabei werden selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen. Langweilig und altmodisch, meint ihr jetzt vielleicht?! Aber Poetry Slam hat nicht unbedingt was mit Gedichten von Goethe oder Schiller zu tun. Ihre Texte sind aus vergangenen Zeiten, Goethe und Schiller längst tot und wir sind jung und lebendig! Und das soll auch der Poetry Slam verkörpern – eine junge, neue Bewegung von neuen, Gesichtern, die den Zeitgeist unserer Generation in schöne Texte verpackt.

Die Texte, die beim Poetry Slam vorgetragen werden, beschäftigen sich deshalb auch oft mit alltäglichen Auseinandersetzungen und Problemen, die wir alle kennen. Ihr braucht nicht erst eine halbe Stunde lang interpretieren bis ihr den Text annähernd verstanden habt, vielmehr könnt ihr euch selber, der eine mehr, der andere weniger, mit den Texten identifizieren.

Der Kaiserplatz bewegt was!

von Tizia Lewandowski und Anna-Lena Schauenburg

Am 31. Oktober 2014 fand, bei goldenem Oktoberwetter, der Sponsorenlauf der Gesamtschule Kaiserplatz statt. Gerade unter den Jüngsten unserer Schule war die Aufregung groß, bevor Herr Adrian klassenweise den Startschuss gab, nachdem den Schülern erklärt wurde, was sie erwartet. Eifrig hatten sie vor Beginn nach Sponsoren gesucht und wollten nun ihr Bestes geben.

 

Die Streckenposten wurden vom 12. Jahrgang übernommen, was jedoch nicht optimal funktionierte, weil sie von manchen Schülern einfach verlassen wurden. Dadurch verliefen sich einige hochmotivierte jüngere Schüler aus dem 5. Jahrgang im weitläufigen Stadtwald. Eltern und Lehrer standen teils ratlos an der Zielgeraden. Aber am Ende wurde alles gut und die Vermissten tauchten in guter Verfassung zwar später als erwartet, aber putzmunter auf.

 

Doch nicht nur die jüngeren Schüler hatten so ihre Probleme den richtigen Weg zu finden. Auch die älteren Schüler wussten oftmals nicht, wo sie hin sollten. Ein Kritikpunkt, der von vielen Schülern angesprochen wurde, waren die Standorte mancher Streckenposten. So standen diese teilweise an Stellen wo sie niemand brauchte, wie zum Beispiel am Wegesrand gerader Strecken, an denen es keine Abzweigung gab und somit auch keine Möglichkeit falsch

abzubiegen. An Weggabelungen hingegen stand teilweise niemand, um den Läufern den richtigen Weg zu zeigen, was ebenfalls dazu führte, dass einige Schüler den falschen Weg wählten. Sollte im Jahr 2015 nochmals ein solcher Spendenlauf stattfinden, kann man diese kleinen Missgeschicke vielleicht bei der nächsten Planung berücksichtigen.

 

Das Geld, insgesamt 8.570 Euro, soll größtenteils für das Forum eingesetzt werden, um dort bei größeren Veranstaltungen Bildübertragungen zu ermöglichen. Für den Ausbau sind 6.570 Euro vorgesehen. Aus unserer Umfrage unter den Schülern geht hervor, dass viele kein Verständnis für diese teure Ausgabe haben. Ein Großteil der von uns befragten Schüler gab an, die Ausgabe sei „unnötig“ und es solle lieber Geld in wichtigere Dinge gesteckt werden, wie z.B. die Toiletten oder in die Räume, in denen auch tagtäglich Unterricht stattfindet. Vielen Schülern gefiel es auch nicht, dass man mindestens einen Euro pro Kilometer spenden musste. Manche Eltern klagen jetzt schon über „mal 1 Euro hier und mal 1 Euro da“ und für einige Eltern ist es nicht einfach, mal eben 5 Euro zu spenden. Sind dies mögliche Gründe für die niedrige Spendenbereitschaft? Sollte das so sein, dann haben diese Leute ihre „Drohung“ wahr gemacht und statt der Mindestspende von 5 Euro (1 Euro pro Kilometer) tatsächlich keinen Cent gespendet!

 

Von seiner sozialen Seite zeigt sich unsere Schule aber mal wieder, wenn man auf den Rest des Geldes schaut. 1.000 Euro gingen an die Krefelder Tafel und weitere 1.000 Euro an das stups Kinderzentrum Krefeld. Das stups Kinderzentrum ist nicht nur ein Spiel- und Begegnungshaus, sondern auch eine integrative Kindertagesstätte und bietet u.a. einen ambulanten Kinderkrankenpflegedienst an. Zumindest hier kann man doch sagen: Wir haben etwas Gutes mit dem Geld erreicht. Schade ist, dass auch diese Einrichtungen vielleicht mehr bekommen hätten, wenn sich alle richtig engagiert hätten. Wir setzen also auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: Auf die Plätze, fertig, Spenden!

 

 

Neuigkeiten aus der SV!

von Hannah Andersen

Alle Klassensprecher/innen genauso wie Stufensprecher/innen der Oberstufe und auch unsere drei SV-Lehrer Frau Akrivi, Frau Koning und Herr Hilgert waren vom 3. bis zum 4. Dezember 2014 auf der SV-Fahrt in Xanten. Wie jedes Jahr wurden dort viele Ideen gesammelt und darüber abgestimmt, wie wir unsere Schule verschönern können und den Schülern ein angenehmeres Lernumfeld bereiten können. Natürlich durften Themen wie das berühmte Toiletten-Problem und auch die jährliche SV-Hilfsaktionen für Menschen, denen es nicht so gut geht, nicht fehlen.

In der SV hat jeder die gleichen Rechte. Von der 5. Klasse bis zur 13. Klasse kann jeder über wichtige Dinge mit abstimmen und hat das gleiche Recht sich aktiv einzubringen.

Hier ein kleiner Überblick über anstehende Neuerungen und Ideen, welche natürlich nicht alle sofort umgesetzt werden können:

SV-Verkäufe:

Was sind die SV-Verkäufe ? Die SV plant einige Aktionen um etwas Geld einzunehmen. Wie zum Beispiel der Verkauf der SV T-Shirts, der Waffelstand oder auch das Anbieten von Kaffee und Kuchen bei Elternsprechtagen.

Auf der SV- Fahrt wurde beschlossen, dass die SV T-Shirts in größerer Anzahl werden sollten. Bisher musste man das T-Shirt immer im Internet bestellen oder auf Tagen der offenen Tür kaufen. Damit dies für euch, die so ein cooles T-Shirt mit unserem Logo drauf gerne haben möchten, werden die T-Shirts wahrscheinlich einmal im Monat in der Mensa zum Verkauf angeboten. Hier wird dann dazu ein Tisch in der Mensa aufgebaut, wo man sie zum Preis von 10€ erwerben kann.

SV-Seminar Doku:

Dies ist ein Kurzfilm der die SV und ihre Arbeite vorstellen soll. Was ist die SV ? Warum bist du in der SV ? Was macht dir Spaß hier ? …

Es werden viele spannende Fragen von großen und kleinen Schülern beantwortet. Dies wird zu einem Film zusammen geschnitten und wahrscheinlich auf der Schul-Website veröffentlicht. Das Team, das sich mit dieser Doku beschäftigt hat, hat viele Schüler aus der SV interviewt und gefilmt. Ganz besonders natürlich unsere beiden Schülersprecher, Pia und Sven.

Team-Toiletten:

Vorab: Jede Idee für die Toiletten würde leider viel Geld kosten. Die meisten Toiletten wurden vor ein paar Jahren saniert, werden aber von einigen Schülern dieser Schule oft nicht gut behandelt. Trotzdem haben wir einige Ideen gefunden:

Unsere Toiletten sind trist und einfach steril weiß. Muss das so sein ? Nein ! Wie wäre es denn mit etwas Farbe an den Wänden oder vielleicht auch mit einem coolen Graffiti ?! Diese Idee fand die ganze SV sehr gut. Natürlich müssten sich dann ein paar Schüler finden, die Spaß hätten unsere Toiletten zu verschönern, vielleicht sogar in Form einer AG.

SV-Mappe:

Jedes Klassensprecherpaar hat das Recht nach jeder SV-Sitzung eine SV Stunde zu halten. In welcher Stunde dies erfolgt, sollte vorher mit dem Fach-oder Klassenlehrer abgesprochen werden.

In jeder Klasse soll es bald eine Mappe geben die für alle Schüler zugänglich ist. Hier sollen Protokolle der letzten SV-Stunde enthalten sein und wichtige Informationen über die Arbeit der SV. Auch die Rechte der SV-Schüler sollen ist in dieser Mappe aufgeführt werden.

Karnevals-Team / SV-Party:

Natürlich wurde auch für das Jahr 2015 wieder ein Motto überlegt und mit der ganzen SV abgestimmt. Unsere TOP 3 waren: Casino, Weltkulturen und Comics. Und wie bereits bekannt wurde, hat das Motto „Casino“ das Rennen gemacht. Es war eine ganz knappe Entscheidung. Also bereitet euch vor, Casino Casino Casino!!!

Und zu guter Letzt:

SV-Hilfsaktion:

Leider können wir dieses Jahr nicht wieder für das Projekt in Malawi (Afrika) spenden, da wir von der Organisation keine Bestätigung bekommen haben, dass das Geld, was wir im Dezember 2013 mit viel Mühe gesammelt haben, dort angekommen ist. Deswegen haben wir uns überlegt jedes Jahr dort hin zu spenden, wo das Geld am meisten gebraucht wird. Dieses Jahr spenden wir an die Flüchtlingslager hier in Deutschland und helfen so vielen Menschen eine warme Mahlzeit und etwas zum Anziehen zu bekommen.

Mit unserer 1€-Aktion spenden wir jetzt jedes Jahr für ein anderes Projekt, in ein anders Land. Dazu brauchten wir einen neuen Namen. Er lautet: Tu was Gutes – Zauber ein Lächeln.

Uns geht es hier in Deutschland gut, wir haben fließendes Wasser ein warmes Zuhause und gutes Essen. Nicht jeder Mensch auf dieser Welt kann sich so glücklich schätzen. Deswegen möchte ich noch einmal ganz besonders auf die Nutella-Gläser in der Mensa hinweisen. Dort könnt ihr dauerhaft mit eurem Kleingeld etwas Gutes für Menschen dieser Welt tun. Das Geld geht immer an das aktuelle Hilfsprojekt. Im Namen der Mitglieder der SV danken wir euch herzlich für jede Spende.

Ein Samstag am Kaiserplatz

von Tugce Akdogan und Gamze Tastemürlü

Am Samstag, den 22.11.14 hieß es mal wieder „Türen auf!“ an der Gesamtschule Kaiserplatz. Interessierte Kinder und Eltern konnten sich von 09.30-13.30 Uhr davon überzeugen, ob unsere Schule die richtige Wahl ist.

Moment mal, Samstag? Das war doch immer Mittwochs!? Unser Schulleiter Herr Adrian begründet den Wechsel des Wochentages damit, dass die Kinder auch in der Grundschule sehr lange in der Schule seien. „Außerdem sind immer mehr Familien dazu gezwungen, dass beide Elternteile arbeiten gehen, deswegen haben die Eltern nachmittags nicht mehr so viel Zeit. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, den Samstag zu wählen.“

Pünktlich um 09.30 Uhr öffneten also an diesem Samstag die Türen unserer Schule und gleich stürmten die ersten Eltern mit ihren Kindern den Eingang. Einen solchen Ansturm kenne man laut Herrn Adrian aber bereits aus den Vorjahren. Eltern und Kinder wurden begrüßt von mehreren Lehrern, die fleißig Programmhefte und Broschüren verteilten. Blickte man in die Gesichter, sah man lauter lächelnder Besucher. Spannung lag in der Luft: Wird uns diese Schule gefallen? Fühlen wir uns hier wohl? Was erwartet uns und wo geht es überhaupt lang in diesem riesengroßen Gebäude? Die gute Stimmung, die man beim Betreten des Gebäudes spürte, zauberte sofort jedem Kind und Elternteil ein Lächeln ins Gesicht und natürlich auch den Schülern und Lehrern, die diesen Tag vorbereitet haben.

Weiter ging es in die Mensa, wo unsere SV (Schülervertretung), die Schulpflegschaft und der Förderverein zeigten, dass Schüler, Eltern und Lehrer am Kaiserplatz Hand in Hand zusammenarbeiten. Dies ist gerade jetzt wichtig, wo unsere Schule auch Schule des gemeinsamen Lernens ist. Doch Herr Adrian sieht da keinen Grund zur Sorge : „Im Grunde hatten wir als Gesamtschule schon immer auch Kinder die nicht so besonders toll gelernt haben. Jetzt kommen spezielle Förderkinder dazu und wir haben nun das Glück, dass wir drei Sonderpädagoginnen haben, die die gesamte Lehrerschaft im Umgang mit solchen Kindern etwas fitter machen. Ich hoffe, dass wir noch mehr Sonderpädagogen und -pädagoginnen bekommen, damit wir auch diesen Kindern gerecht werden können, aber und das ist mir ganz, ganz wichtig, auch allen anderen, denn jedes Kind hat ein Recht darauf, gefördert zu werden. Nicht nur die Kinder, bei denen draufsteht Förderbedarf.“

Im Forum hatten unsere Lehrer dann ihren großen Auftritt. Frau Akrivi begleitete durch das Bühnenprogramm und viele andere Lehrer standen bereit, um zu verschiedenen Unterrichtsangeboten Rede und Antwort zu stehen. Unterstützt wurden sie von Schülern, die sich ebenfalls freiwillig erklärt haben, mitzumachen. Viele Eltern lobten an diesem Tag, dass man Fächer wie Darstellen und Gestalten nicht nur theoretisch vorgestellt bekommen hat. Die Aufführungen auf der Bühne waren daher nicht nur eine willkommene Abwechslung zum Informationsmarathon, sondern zeigten auch, wie wir uns am Kaiserplatz kreativ ausleben können.

Wenn die Kinder sich eine Unterrichtsstunde ansehen wollten, konnten sie bei Schnupperstunden in den Klassenzimmern der Fünfer mitmachen. Das größte Interesse kam für die Fächer auf, die es an der Grundschule noch nicht gab, wie z.B. Gesellschaftslehre. Für die Eltern  hieß es an dann, kurz von ihren Kindern Abschied zu nehmen. Sie konnten sich in dieser Zeit alleine umsehen und mit anderen Lehrern sprechen oder in der Mensa einfach nur Waffeln essen. Die waren übrigens der Renner und schneller, als erwartet, ausverkauft.

Wer schon auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk war, konnte auf dem Weihnachtsbasar im SLZ fündig werden. Die Einnahmen wurden wie immer für einen guten Zweck gespendet.

Doch eines war echt komisch an diesem Tag! Gegen Ende der Veranstaltung  bekam man das Gefühl, dass mehr und mehr schwerverletzte Schüler durch das Schulgebäude laufen. Was war denn da los? War da etwa doch noch etwas schiefgegangen, so kurz bevor die Türen wieder zugehen sollten? Nein! Zu verdanken haben wir diesen  Anblick unseren Schulsanitätern, die mit ihrer Schminkaktion voll ins Schwarze getroffen haben. Sie schminkten den jüngeren Schülern tiefe Narben ins Gesicht oder simulierten Verletzungen an Armen und Beinen und sind an diesem Tag mit Abstand am besten angekommen!

Extremsport Wingsuit

von Robert Wienke

Diesen Sport gibt es schon seit 1912, doch wurde er nur vereinzelt ausgeübt, weil er große Risiken barg. Erst in den letzten Jahren kam ein großer Hype auf, welcher sich bestens über Videoplattformen oder soziale Netzwerke ausbreitete. In dieser Szene trägt man einen Nylonanzug, der zwischen den Beinen und dem Körper und Armen durch Tragflächen aus Stoff verbunden ist und einen Fallschirm. Von einem hohen Punkt, z.B. einem Berg oder Flugzeug, springt man dann in die Tiefe und breitet die Flügel mit den Armen aus. Auf einem Meterfall gleitet man etwa drei Meter und kann Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 363 km/h erreichen. Wenn man landen will, ist es nötig den Fallschirm auszulösen, denn eine normale Landung ist dann nicht mehr möglich.